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BiberDer Biber(ohne Füllung)
Bildquelle: http://www.nabu-wollmatingerried.de/Bilder/Biber%20Martin%20Schneider.jpg Buddy Biber (Wise guys): http://www.wiseguys.de/sounds/radio/09_Buddy_Biber.mp3 Autor: Samuel Curau Systematik: Stamm Chordata (Chordatiere), Klasse Mammalia (Säugetiere), Ordnung Rodentia (Nagetiere), Unterordnung Castorimorpha, Familie Castori-dae (Biber), Gattung Castor, Art Castor fiber (Eurasischer Biber) Wann ist ein Biber ein Biber?: Der Biber wiegt 30 kg und ist mit einer Kopf-Rumpflänge von 80-100 cm das grösste europäische Nagetier. Er besitzt ein sehr dichtes, braun bis schwärzlich gefärbtes Fell. Das auffälligste Merkmal des Bibers ist der 30-35 cm lange, lederartige, stark abgeplattete Schwanz (Kelle). Geruchssinn und Gehör sind gut entwickelt. Der Biber besitzt ein typisches Nagergebiss, je 1 Schneide- und je 4 Backenzähne, die durch eine Lücke (Diastoma) getrennt sind. Die Tauchdauer beträgt 2-4 Minuten, in Ruhelage maximal 15 Minuten. Wie stehts mit der Liebe?: Der Biber lebt in Einehe und im Familienverband. Die Paarung erfolgt vom Januar bis Februar im Wasser. Die Tragzeit beträgt 105-109 Tage. Das Weibchen bringt pro Jahr 1-2 Junge zur Welt, die schon etwa 500 g wiegen. Die Säugezeit dauert ca. 2 Monate, etwas feste Nahrung wird aber schon nach 14 Tagen aufgenommen. Die Jungtiere verlassen nach 2-3 Wochen erstmals den Bau und verbringen die ersten zwei Lebensjahre mit der Familie, müssen dann aber ihr Elternrevier verlassen. Sie erreichen zu diesem Zeitpunkt die Geschlechtsreife. Der Biber, d.h. adulte Tiere oder die Familie bewohnt einen Eigenbezirk (ein Territorium, bzw. ein Revier). ein Territorium kann ein Gewässerufer von 400 m bis etwa 4 km umfassen, je nach Uferbeschaffenheit und Nahrungsangebot. Es wird gegen Artgenossen verteidigt und zur Abgrenzung mit sogenanntem Bibergeil, einem Duftstoff markiert. Was frisst er?: Der Biber ist reiner Vegetarier, weshalb das entsprechende Nahrungsangebot in seinem Lebensraum vorhanden sein muss. Dieses ist je nach Gegend und Biotop unterschiedlich. Das pflanzliche Artenspektrum, das er als Nahrung nutzt, ist entsprechend umfangreich. Es umfasst Holzgewächse, deren Rinde vorwiegend im Winter, und Krautnahrung, die mehrheitlich im Sommer genutzt wird. Der Biber hat eine Vorliebe für Weichhölzer, doch werden auch Harthölzer und sogar Nadelhölzer genommen. In unserer Kulturlandschaft ergänzt er seine Nahrung mit Feldfrüchten wie Zuckerrüben oder Mais, aber auch mit der Rinde von Obstbäumen. Wo lebt er?: Der Biber bevorzugt langsam fliessende bis stehende Gewässer die mindestens 60-80 cm tief sind, im Winter nicht bis auf den Grund zufrieren und im Sommer nicht austrocknen. Die Uferbereiche müssen Möglichkeiten bieten, Erdbauten zu graben und ausreichend Nahrung zur Verfügung stellen. Bei uns lebt der Biber meist in Erdbauten, bei flachem Ufer baut er sich eine Burg. Quelle: Rahm (2002, S 6-7) Internetseiten:: http://www.hallobiber.ch/, http://www.wwf-umweltbildung.ch/index.php?id=22&tx_calendar_pi1%5Bf1%5D=29&cHash=7f8009ac9a |
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